"Es gibt tausend Möglichkeiten Geld

loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben:

Entweder wir arbeiten für Geld-

oder das Geld arbeitet für uns,"

Bernard Mannes Baruch

(Börsenlegende)

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Es gibt viele Möglichkeiten sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Geschäftsbeteiligungen, Solaranlagen, Unternehmensanleihe und vieles mehr. Aktien und Fonds sind die polulärsten Beteiligungen. Im Gegensatz zur Einzelaktie bieten Fonds durch höhere "Streuung" mehr Sicherheit und Vielfältigkeit.

Die richtige Strategie bei der Geldanlage enthält mehr als nur Sparkonten. Experten raten oft zum Investmentfonds.
Aber was genau ist das - und wie funktioniert sowas überhaupt?
Auf den ersten Blick sind die Angebote der Banken oft attraktiv:
Die Renditen liegen deutlich über denen von Festgeld und Tagesgeld - trotzdem sei das Risiko geringer als bei reinen Aktienanlagen, versprechen die Berater.

Was ist ein Fonds?

 

Ein Fond ist eine Art Sammlung von verschiedener Investitionen. Dabei kann es sich um Aktien, Gold, Edelmetalle, Immobilien, Staatsanleihen, Rohstoffe, erneuerbare Energien, Zukunftstechnologien, Medizin u.a. handeln.

 

Die meisten Fonds werden von professionellen Kapitalverwaltern geführt und haben verschiedene Schwerpunkte. Die Verwalter haben oft Branchenkenntnisse und gute Kontakte zu Unternehmen. Zusätzlich bekommen Sie Unterstützung von Analysten und Experten. So können sie auf Marktveränderungen schneller reagieren, als das Privatanlegern möglich wäre, und so unnötige Wertverluste vermeiden. Durch die breit gestreuten Anlagen wird das Risiko minimiert.

Deswegen sind Investmentfonds als Altersvorsorge beliebt.

 

Die Variabilität des Risikos und der recht geringe Aufwand überzeugen viele Anleger. Zudem winken sichere Renditen - wenn Sie sich nicht bewusst für riskante Anlagen entscheiden. Dort sind aber auch die Chancen auf große Gewinne höher.

Wie kaufe ich Fondsanteile?

 

Fondsanteile können Sie, entweder über eine einmalig Einzahlung oder über einen regelmäßigen Sparplan kaufen. Anteile an Fonds können Sie bei jeder Bank erwerben. Die Gebühren können jedoch je nach Geldinstitut variieren. Generell haben Online-Direktbanken oft die günstigeren Angebote - dafür entfällt dort meist die direkte Beratung.

Was kostet ein Fonds?

 

Beim Kauf eines Fonds fallen Kosten an, die Ihre Rendite schmälern können. Darunter fallen Verwaltungskosten und Transaktionskosten. Sie sollten im Jahr mit 1-2 Prozent an Fondskosten rechnen.

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Was für Fonds gibt es?

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Steuerschutzmantel bei Fondsgebundene Versicherungen:             

Der legale Steuertrick mit dem Mantel

Winterzeit ist Mantelzeit - zum Glück für viele Träger! So ein Mantel ist schließlich eine feine Sache.

Und das nicht nur modisch.

Auch in der Anlageberatung erfreuen sich Mäntel seit den späten neunziger Jahren einer großen Popularität - genauer genommen Versicherungsmäntel als Steuerschutzmäntel für Geldanlagen. Die kaschieren zwar nicht das eine oder andere Pfund, sondern ganz andere Dinge. Etwa, ob der Kunde tatsächlich eine profane Versicherung abgeschlossen hat mit dem Mantel. Oder ob in Wahrheit eine Vermögensverwaltung darunter steckt.

Der Trick, mit einem Versicherungsmantel Steuern sparen zu wollen, ist nicht neu und im Kern völlig legal und zwar auch für Leute, die nicht superreich sind, sondern nur hundert Euro im Monat sparen.

Und so läuft er: Abgeltungsteuer fällt pauschal auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne an - nicht aber auf Erträge, die Anleger mit ab 2005 abgeschlossenen Kapital- oder Rentenversicherungen erzielen, sofern diese wenigstens zwölf Jahre laufen und der Begünstigte bei Fälligkeit bei aktuellen Policen wenigstens 62 Jahre alt ist.

Dann müssen Versicherungsnehmer nur die Hälfte der Erträge mit ihrem dann gültigen persönlichen Steuersatz versteuern.

Indes gelten Versicherungen nicht eben als Renditeturbos, auch, weil sie in Sachen Anlagepolitik enge Fesseln tragen. Die Spielart der sogenannten fondsgebundenen Versicherungen erlaubt es jedoch, renditestärkere Investmentfonds mit eben jenem steuerschonenden Mantel zu umhüllen.

Machen wir ein grob vereinfachtes Beispiel dieses Steuereffekts: Ein 30-Jähriger plant, bis zum Renteneintritt mit 67 monatlich 100 Euro zu sparen. Zur Auswahl stehen dazu ein Aktien-Indexfonds direkt, sowie eine Fondspolice, die einen Investmentfonds umhüllt.

Wir unterstellen fünf Prozent Agio je Rate und ein Prozent jährliche Verwaltungsgebühren, sowie Depotkosten. Die Rendite des Aktien-Indexfonds sei langfristig sechs Prozent vor Gebühren und setze sich je zur Hälfte aus Dividenden und Kursgewinnen zusammen. Inflation nicht berücksichtigt.

Ein Anleger kommt somit mit dem reinen Fondssparplan so auf rund 105.000 Euro Bruttoendvermögen.           

Unter Berücksichtigung der Abgeltungsteuer inklusive Solidaritätszuschlag (26,37%) beträgt sein Nettovermögen dann 87.000 Euro und seine effektive Rendite rund 3,3 Prozent pro Jahr.

Mit der fondsgebundenen Police kommt er auf ein Bruttoendvermögen von 127.700 Euro, da kein Agio anfällt. Jetzt muss dann die Differenz zur Summe seiner Einzahlungen von 44.400 Euro - also rund 73.000 Euro - hälftig versteuern. Beim geltenden Durchschnittssteuersatz von derzeit 25 Prozent betrüge sein Nettoendvermögen, dann dank des Versicherungsmantels, rund 118.500 Euro, somit 31.500€ mehr als beim “nackten“ Aktienfonds.

Die effektive Rendite beträgt somit rund 4,8 Prozent pro Jahr.

Je höher die Renditen, je länger die Laufzeit und beim umswitchen in andere Fonds, bei denen immer Steuer fällig sind und somit weniger Kapital im neuen Fonds investierbar werden, desto größer wird der Vorsprung der Police, bei identischen Renditen, wegen des Zinseszins- und Steuerstundungseffekts.

Im Vergleich zur Direktanlage gibt es durchaus wettbewerbsfähige Angebote: Einige Versicherer bieten ihre wenig bekannten "Mäntel" mit Produktkosten von unter einem Prozent pro Jahr an und lassen Anleger die Fondspolice mit kostengünstigen Indexfonds bestücken, die sich ihrerseits mit jährlichen Verwaltungsgebühren von 0,2 bis 0,3 Prozent begnügen - und das ganz steuerlegal.

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Lassen Sie sich doch einfach mal Angebot über ein persönliches Fondskonzept erstellen